Alpha ist 13 Jahre alt und muss große Teil ihres Alltags in der französischen Hafenstadt Le Havre alleine bestreiten. Denn ihre sie allein erziehende Mutter hat als Ärztin im örtlichen Krankenhaus alle Hände voll zu tun. Neuerdings macht eine geheimnisvolle Krankheit die Runde, die Infizierte Stück für Stück zu Marmor werden lässt.
Währenddessen macht Alpha ihre eigenen Erfahrungen und lotet ihre Grenzen aus – unter anderem auf Partys, wo sie sich letztlich völlig zugedröhnt ein Tattoo auf den Arm stechen lässt. Zunächst versteht sie die Panik nicht, in die ihre Mutter deshalb zunächst verfällt. Denn noch scheint ihr nicht ganz klar: Auch sie könnte nun mit der mysteriösen Krankheit infiziert sein.
Als die Einstichstellen ihres Tattoos schließlich immer wieder beginnen zu bluten, wird sie besonders in der Schule schnell in eine Schublade gesteckt, stigmatisiert und ausgegrenzt. Währenddessen erlebt Alpha außerdem, wie mit ihrem Onkel Amin umgegangen wird. Der ist Heroinabhängig, HIV-positiv und hängt selbst kaum noch an seinem Leben.