Kino-Champions 2011: Mychael Berg, Hans-Peter Jansen, Jan Marc Maier (v.l. - Foto: VdF e.V.

Willkommen im Studio-Kino Hamburg








Berlin, 24.11.2011: Der Verband der Filmverleiher e.V. verleiht den Kino-Champion 2011 an Jan Marc Maier und Hans-Peter Jansen.

Heute im Programm
Freitag

31

Oktober
Ein Geschenk der Götter

16:30: Ein Geschenk der Götter

Kult
D 14
R: Oliver Haffner D: Katharina M. Schubert, Adam Bousdoukos
100 Min.
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Ein Geschenk der Götter

Ein Geschenk der Götter
Kult
D 14
R: Oliver Haffner D: Katharina M. Schubert, Adam Bousdoukos
100 Min.
Aus heiterem Himmel verliert Schauspielerin Anna ihre Anstellung an einem kleinen Stadttheater. Eben noch auf der Bühne findet sie sich nun in der Tristesse des örtlichen Jobcenters wieder. Auf Drängen ihrer theaterbegeisterten Sachbearbeiterin übernimmt sie die Leitung eines Schauspielkurses für acht Langzeitarbeitslose – „schwer Vermittelbare“.
Xala

17:30: Xala

Specials Afrikanisches Film Festival “AUGEN BLICKE AFRIKA”
Senegal 1975, R.: Ousmane Sembène, 123 Min, frz. / Wolof OF, engl. UT
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Xala

Xala
Specials Afrikanisches Film Festival “AUGEN BLICKE AFRIKA”
Senegal 1975, R.: Ousmane Sembène, 123 Min, frz. / Wolof OF, engl. UT
Der Film „Xala“ ist eine Satire auf die moderne afrikanische Bourgeoisie. Die französische Kolonialzeit ist beendet, doch für die Mehrzahl der Einheimischen ist mit dem politischen Wandel keine Veränderung ihrer Lebensumstände eingetreten. Lediglich die weiße Elite ist durch eine Handvoll neuer afrikanischer Machthaber ersetzt worden.
El Hadj Abdu Kader, ein selbstzufriedener neureicher senegalesischer Geschäftsmann, wird in der Hochzeitsnacht mit seiner dritten Ehefrau plötzlich von „Xala“ getroffen, einem Fluch, der ihn impotent macht. Diese „Schmach“ spricht sich herum, er verliert Ansehen, sein Leben ist ruiniert.
Für Sembène steht die vergebliche Suche nach einer Heilung als Metapher für die Entfremdung der neuen Oberschicht zu ihrer eigenen Kultur. Statt dessen imitieren sie den Lebensstil der Kolonisatoren.
WISH I WAS HERE

18:30: WISH I WAS HERE

USA 14
R: Zach Braff D: Zach Braff, Kate Hudson
ab 6 J. / 107 Min.
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WISH I WAS HERE

WISH I WAS HERE
USA 14
R: Zach Braff D: Zach Braff, Kate Hudson
ab 6 J. / 107 Min.
Der 35 Jahre alte und im Beruf ziemlich erfolglose Schauspieler Aidan Bloom ist immer noch auf der Suche nach dem Sinn in seinem Leben. Als der Familienvater und seine Frau Sarah große Geldprobleme bekommen, die dazu führen, dass sie ihre beiden Kinder Grace und Tucker nicht mehr auf eine Privatschule schicken können, stellt sich die Frage: Was nun? Weil Aidan eine tiefe Abneigung gegen öffentliche Schulen hegt, entschließt sich das Paar, den Nachwuchs selbst zu unterrichten. Zudem plagt den Mittdreißiger die Sorge um seinen kranken Vater Gabe, dessen Gesundheitszustand sich rapide verschlechtert. Als Aidan schließlich immer weiter vom Lehrplan seiner Kinder abweicht und seine eigenen Lektionen einstreut, beginnt auch er, etwas über das Leben und seinen Platz in der Welt zu lernen.

Adwa – An African Victory

20:00: Adwa – An African Victory

Specials Afrikanisches Film Festival “AUGEN BLICKE AFRIKA” mit Diskussion
Dokumentarfilm, Äthiopien 1999, R.: Haile Gerima, 97 Min., Amharisch/engl. OF, engl. UT
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Adwa – An African Victory

Adwa – An African Victory
Specials Afrikanisches Film Festival “AUGEN BLICKE AFRIKA” mit Diskussion
Dokumentarfilm, Äthiopien 1999, R.: Haile Gerima, 97 Min., Amharisch/engl. OF, engl. UT
Siegessicher marschiert die italienische Armee 1896 in Äthiopien ein mit dem Ziel, das Land als Kolonie zu beherrschen. Die Soldaten stoßen jedoch auf eine enorme Widerstandskraft der äthiopischen Partisanen. Kaiser Menelik und Kaiserin Taitu stellen eine beeindruckende Armee von 150.000 Soldaten zusammen. Überwiegend mit Speeren und Messern bewaffnet, dafür aber mit ausgezeichneten militärischen Strategen, gelingt es dieser Volksarmee, die Italiener zum Rückzug zu zwingen. Der Sieg der Äthiopier in Adwa gegen eine europäische Armee hat ihr Nationalbewusstsein nachhaltig geprägt.
Aus bewusst afrikanischer Perspektive arbeitet Gerima die beispielhafte Bedeutung dieser Schlacht als Symbol des Widerstandes und der Souveränität heraus und schafft damit ein Gegengewicht zur vorherrschenden eurozentrierten Interpretation der Kolonialisierung.
THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW

20:30: THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW

Specials HALLOWEEN
GB 1975
R: Jim Sharman D: Tim Curry, Susan Sarandon, Barry Bostwick
ab 12 J. / 100 Min.
Eintritt: 8,00 Euro (verkleidet 5,00 Euro)
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THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW

THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW
Specials HALLOWEEN
GB 1975
R: Jim Sharman D: Tim Curry, Susan Sarandon, Barry Bostwick
ab 12 J. / 100 Min.
Eintritt: 8,00 Euro (verkleidet 5,00 Euro)
Frisch verlobt reist das verliebte Pärchen Brad und Janet quer durchs Land. Nach einer Autopanne irgendwo im Nirgendwo suchen sie nach Hilfe in einem Schloss. Doch dort finden sie sich inmitten einer skurrilen Festgesellschaft wieder, die von dem Strapsen tragenden Schlossherr Frank N. Furter angeleitet wird. Janet ist sowohl der Schlossherr als auch das Schloss selbst mehr als suspekt, weswegen sie diesen Ort unbedingt so schnell wie möglich verlassen will. Doch bevor das passieren kann, lädt sie Mr. Furter zu einem Rundgang durch die Hallen des Anwesens ein, wo gerade eine gigantische Party gefeiert wird. Es wird ein Rundgang, den das Pärchen nie vergessen soll...
O Grande Kilapy

22:00: O Grande Kilapy

Specials Afrikanisches Film Festival “AUGEN BLICKE AFRIKA”
Angola 2012, R.: Zézé Gamboa, 101 Min., port. OF, engl. UT
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O Grande Kilapy

O Grande Kilapy
Specials Afrikanisches Film Festival “AUGEN BLICKE AFRIKA”
Angola 2012, R.: Zézé Gamboa, 101 Min., port. OF, engl. UT
Lissabon, Mitte der 1960er, während der Diktatur Salazars in Portugal: Joãozinho, einziger Sohn eines angesehenen Bankangestellten aus Luanda, kostet sein Studentenleben in Lissabon in vollen Zügen aus. João studiert Ingenieurwissenschaften, spielt in der ersten Liga Basketball, aber vor allem ist er ein Frauenheld in maßgeschneiderten Anzügen. Gleichzeitig unterhält er Kontakte zu angolanischen Freiheitskämpfern und entgeht nur aufgrund seiner Beziehung zur Tochter eines Ministers der Verfolgung. Als diese Liaison endet, wird João des Landes verwiesen. Auch in Angola versucht er trotz seines bescheidenen Beamtengehalts, sein großspuriges Leben weiterzuführen. Geschickt nutzt er die Geldströme, die Portugal zur Beruhigung der Lage in die Kolonie lenkt und wird durch seine Betrügereien sogar zum Volksheld.
Ein Porträt der fiebrigen Endphase der Kolonialherrschaft mit dem authentischen 1960er-Jahre-Soundtrack der Clubs von Luanda.